Eine gute Zusammenfassung verdichtet ein Dokument, ohne neue Aussagen einzuführen. Sprachmodelle können dabei helfen, sollten aber ausdrücklich an den bereitgestellten Text gebunden werden.
Geeignet für
- Überblick über Berichte und Protokolle
- Extraktion von Entscheidungen und Aufgaben
- Vergleich mehrerer Dokumente
- Erstellung unterschiedlicher Zusammenfassungstiefen
Voraussetzungen
Das Dokument muss vollständig und lesbar vorliegen. Bei vertraulichen Unterlagen ist vorab zu klären, ob der verwendete Dienst dafür freigegeben ist.
Vorgehensweise
- Dokument und gewünschte Zusammenfassungsform festlegen.
- Das Modell anweisen, ausschließlich den bereitgestellten Text zu verwenden.
- Abschnittsweise Kernpunkte und Belegstellen extrahieren.
- Eine Gesamtsynthese erzeugen lassen.
- Stichproben gegen Originalstellen prüfen.
- Fehlende oder widersprüchliche Informationen sichtbar lassen.
Beispiel
„Fasse das Dokument in zehn Kernpunkten zusammen. Nenne zu jedem Punkt die zugehörige Überschrift oder Seitenstelle. Ergänze nichts, was nicht im Dokument steht.“
Qualitätskontrolle
- Sind alle wichtigen Abschnitte berücksichtigt?
- Stimmen Zahlen, Namen und Fristen?
- Sind Schlussfolgerungen als solche gekennzeichnet?
- Können Aussagen zu Originalstellen zurückverfolgt werden?
Grenzen und Risiken
- Sehr lange Dokumente können gekürzt oder ungleich gewichtet werden.
- Tabellen, Fußnoten und Grafiken können übersehen werden.
- Eine Zusammenfassung ersetzt nicht die Prüfung des Originals bei wichtigen Entscheidungen.
Passende Tools und Modelle
Geeignet sind Systeme mit Dokumentupload, großem Kontext oder RAG. Für PDF-Tabellen und Abbildungen ist echte multimodale Dokumentanalyse erforderlich.