Sprachmodelle eignen sich besonders gut als Schreibassistenz: Gliederungen, Varianten, Kürzungen und Stiländerungen lassen sich schnell erzeugen. Inhalt, Fakten und endgültige Formulierung bleiben in menschlicher Verantwortung.
Geeignet für
- Gliederungen und Argumentationsstrukturen
- sprachliche Überarbeitung
- Kürzen und Zusammenfassen eigener Texte
- Varianten für unterschiedliche Zielgruppen
- Checklisten für die Endredaktion
Voraussetzungen
Lege Zweck, Zielgruppe, Ton, Länge und unveränderbare Aussagen fest. Vertrauliche Texte nur in dafür freigegebenen Systemen verarbeiten.
Vorgehensweise
- Ziel und Leser des Textes definieren.
- Eigene Stichpunkte oder einen Rohentwurf bereitstellen.
- Zuerst Strukturvorschläge anfordern, nicht sofort den Endtext.
- Abschnittsweise überarbeiten und Änderungen begründen lassen.
- Fakten, Zitate und rechtlich relevante Aussagen prüfen.
- Endfassung selbst lesen und freigeben.
Beispiel
„Überarbeite diesen Absatz für interessierte Anfänger. Erhalte alle Tatsachenbehauptungen, kürze auf 120 Wörter und markiere Stellen, die eine Quelle benötigen.“
Qualitätskontrolle
- Wurde die ursprüngliche Aussage verändert?
- Sind Ton und Zielgruppe passend?
- Gibt es unbelegte Ergänzungen?
- Wurden Zitate oder Fachbegriffe korrekt erhalten?
Grenzen und Risiken
- Modelle können unbemerkt neue Behauptungen einfügen.
- Stil kann vereinheitlicht und dadurch unpersönlich werden.
- Vertrauliche Inhalte und personenbezogene Daten benötigen Schutz.
Passende Tools und Modelle
Geeignet sind Sprachmodelle mit Dokumentbearbeitung. Für lange Texte sind Versionierung und eine abschnittsweise Arbeitsweise sinnvoll.