Branche oder Lebensbereich: Marketing

  • Kreativ mit KI: Bild, Audio, Video und 3D

    Der Lernpfad führt durch Bildgenerierung, Video, Sprache, Musik und 3D. Er verbindet technische Grundlagen mit praktischen Projekten und Fragen zu Herkunft und Kennzeichnung.

    Für wen ist dieser Lernpfad?

    Für Kreative, Medieninteressierte und Einsteiger, die mehrere generative Medien kennenlernen und sinnvoll kombinieren möchten.

    Lernschritte

    1. Wie KI Bilder erzeugt
      Grundprinzipien und typische Qualitätsprobleme verstehen.
    2. Eine konsistente Bildserie erstellen
      Stil, Figuren und Bildsprache über mehrere Motive hinweg stabilisieren.
    3. Text-zu-Video und Bild-zu-Video
      Möglichkeiten und Grenzen generierter Bewegtbilder einordnen.
    4. Voice-over mit KI erstellen
      Skript, Stimme, Aussprache und Freigaben kontrollieren.
    5. Einen Songentwurf erstellen
      Musikalische Ideen erzeugen und redaktionell weiterentwickeln.
    6. Text-zu-3D und Bild-zu-3D
      Generative 3D-Verfahren und Nachbearbeitung kennenlernen.
    7. Eine Multimedia-Kampagne vorbereiten
      Mehrere Medien in einem konsistenten Workflow verbinden.
    8. Content Credentials und C2PA
      Herkunftsinformationen und Kennzeichnungsmöglichkeiten verstehen.

    Was du danach kannst

    • generative Medienverfahren voneinander unterscheiden
    • einfache Medienprojekte strukturiert planen
    • typische Qualitätsfehler gezielt kontrollieren
    • Rechte, Zustimmung und Herkunftsnachweise berücksichtigen

    Hinweise zur Nutzung

    Nutzungsrechte, Persönlichkeitsrechte und Kennzeichnungspflichten müssen vor jeder Veröffentlichung für den konkreten Anwendungsfall geprüft werden.

    Grundlagen für die Lernstruktur

  • KI-Avatare und Lippen-Synchronisation

    Avatar-Systeme kombinieren häufig Sprachsynthese, Gesichtsanimation und Videoerzeugung. Lippenbewegung und Mimik werden an den gesprochenen Inhalt angepasst.

    Praktische Einsatzfelder

    • Erklärvideos
    • mehrsprachige Schulungen
    • digitale Moderation
    • Prototypen für Film und Spiele
    • barrierearme Informationsangebote

    Risiko der Verwechslung

    Je realistischer ein Avatar wirkt, desto wichtiger sind Kennzeichnung und Kontext. Reale Personen dürfen nicht ohne Einwilligung imitiert oder in erfundene Situationen versetzt werden.

    Qualitätsmerkmale

    • korrekte Lippenbewegung
    • natürliche Blinzler und Kopfbewegungen
    • passende Gestik
    • konsistente Beleuchtung
    • keine ungewollten Gesichtsverformungen

    Redaktionelle Regel

    Ein Avatar darf keine falsche Autorität erzeugen. Medizinische, rechtliche, politische oder finanzielle Aussagen benötigen klar erkennbare Verantwortliche und überprüfbare Quellen.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Eine konsistente KI-Bildserie erstellen

    Eine konsistente Bildserie entsteht durch ein festes visuelles Konzept, wiederverwendete Referenzen, dokumentierte Prompts und eine Auswahlrunde. Ein einzelner guter Prompt reicht selten für zehn zusammengehörige Motive.

    Geeignet für

    • Website-Illustrationen
    • Social-Media-Serien
    • Lernmaterialien
    • Storyboards und Kampagnen

    Vorgehensweise

    • Stilblatt mit Farbwelt, Licht, Perspektive und Material definieren
    • ein Referenzmotiv erstellen und freigeben
    • Prompt-Grundgerüst unverändert lassen
    • nur Motiv und Handlung gezielt variieren
    • alle Ergebnisse gemeinsam auf Konsistenz prüfen

    Qualitätskontrolle

    • Figuren und wiederkehrende Objekte
    • Farben und Kontrast
    • Bildformat und Komposition
    • Texte, Logos und Markenelemente

    Grenzen und Rechte

    Identische Personen oder Produkte können zwischen Generationen abweichen. Marken, reale Personen und geschützte Vorlagen benötigen eine gesonderte Rechteprüfung.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Produktbilder mit KI vorbereiten

    KI kann ein sauberes Produktfoto freistellen, in neue Umgebungen setzen und Varianten erzeugen. Das reale Produkt selbst sollte möglichst aus verlässlichem Bildmaterial stammen.

    Geeignet für

    • Onlineshops
    • Angebote und Kataloge
    • Werbemotive
    • Konzepttests

    Vorgehensweise

    • Produkt korrekt und hochauflösend fotografieren
    • Produktbereich maskieren oder als Referenz schützen
    • Hintergrund und Licht beschreiben
    • mehrere Varianten erzeugen
    • Maße, Anschlüsse, Beschriftungen und Farben vergleichen

    Qualitätskontrolle

    • Produktgeometrie unverändert
    • richtige Logos und Beschriftungen
    • realistische Schatten
    • keine nicht vorhandenen Funktionen

    Grenzen

    Generierte Produktbilder dürfen keine Eigenschaften zeigen, die das reale Produkt nicht besitzt. Für technische oder rechtlich relevante Darstellungen bleibt Originalfotografie maßgeblich.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Storyboard und KI-Videoclip erstellen

    Ein kontrollierbares KI-Video entsteht besser aus mehreren geplanten Einstellungen als aus einem einzigen langen Prompt. Storyboard, Shot-Liste und Schnitt bleiben zentrale Arbeitsschritte.

    Geeignet für

    • Erklärvideos
    • Werbekonzepte
    • Musikvideos
    • Film- und Spielprototypen

    Vorgehensweise

    • Ziel und Länge festlegen
    • Handlung in einzelne Shots zerlegen
    • für jeden Shot Motiv, Bewegung, Kamera, Licht und Ton beschreiben
    • kurze Clips erzeugen und auswählen
    • im Schnittprogramm montieren und Ton abstimmen

    Qualitätskontrolle

    • Anschluss zwischen Szenen
    • Figuren- und Objektkonsistenz
    • korrekte Bewegungsrichtung
    • keine physikalisch unplausiblen Details
    • Nutzungsrechte an Eingaben und Audio

    Grenzen

    Lange, exakt choreografierte Handlungen bleiben schwieriger als kurze Einstellungen. Schnitt und Nachbearbeitung sind normalerweise notwendig.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Einen Songentwurf mit KI erstellen

    KI eignet sich gut für musikalische Entwürfe und Varianten. Ein veröffentlichungsreifer Song benötigt weiterhin bewusste Auswahl, Bearbeitung, Rechteprüfung und oft menschliche Produktion.

    Geeignet für

    • Songideen
    • Jingles und Demos
    • Stimmungsmusik
    • Kompositionsübungen

    Vorgehensweise

    • Zweck, Genre und Stimmung festlegen
    • eigene Lyrics oder Themenstruktur schreiben
    • Instrumentierung und Songaufbau beschreiben
    • mehrere Varianten erzeugen
    • beste Teile auswählen und weiterbearbeiten
    • Mix und Rechte vor Veröffentlichung prüfen

    Qualitätskontrolle

    • verständliche Lyrics
    • keine ungewollte Ähnlichkeit zu bekannten Aufnahmen
    • saubere Übergänge
    • ausgewogene Lautheit
    • klare Nutzungsrechte

    Grenzen

    Die Kontrolle über einzelne Noten, Spuren und langfristige Form kann begrenzt sein. Bei ernsthafter Produktion sollten Stems, DAW-Nacharbeit oder eine Neuaufnahme eingeplant werden.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Eine Multimedia-Kampagne mit KI vorbereiten

    KI kann Varianten für mehrere Medien erzeugen. Entscheidend bleiben ein verbindliches Briefing, ein freigegebenes Kernmotiv und eine abschließende redaktionelle Kontrolle.

    Geeignet für

    • Website-Launch
    • Veranstaltungen
    • Produktkommunikation
    • Vereine und kleine Unternehmen

    Vorgehensweise

    • Ziel, Zielgruppe und Hauptaussage festlegen
    • Fakten und verpflichtende Angaben sammeln
    • visuelles und sprachliches Leitmotiv definieren
    • zuerst ein Kernmotiv freigeben
    • Texte, Bilder, Audio und Clips daraus ableiten
    • alle Formate gemeinsam prüfen und kennzeichnen

    Qualitätskontrolle

    • gleiche Aussage in allen Medien
    • einheitliche Namen, Zahlen und Termine
    • zugängliche Alternativtexte und Untertitel
    • Rechte an Bildern, Stimmen, Musik und Marken
    • keine erfundenen Produkt- oder Leistungsversprechen

    Praktische Grenze

    Viele Varianten erhöhen nicht automatisch die Qualität. Wenige geprüfte Motive sind für eine private oder kleine Website meist wirksamer als eine große Menge inkonsistenter Inhalte.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Wie KI Bilder erzeugt

    Bildgeneratoren erzeugen Bilder nicht durch das Kopieren eines einzelnen Vorbilds. Sie berechnen aus gelernten Mustern schrittweise neue Bildinhalte, die zu Text, Referenzbildern und Bearbeitungsanweisungen passen.

    Einfach erklärt

    Ein Bildmodell hat während des Trainings Zusammenhänge zwischen Bildmerkmalen und Sprache gelernt. Bei der Erzeugung startet es mit einer internen Repräsentation und formt daraus schrittweise ein Bild, das zur Beschreibung passt.

    Was als Eingabe möglich ist

    • Textbeschreibung
    • ein oder mehrere Referenzbilder
    • Masken oder markierte Bildbereiche
    • Vorgaben zu Format, Perspektive, Stil und Bildaufbau

    Was heute gut funktioniert

    Illustrationen, Entwürfe, Produktkonzepte, Hintergründe, Variationen und gezielte Bildbearbeitung sind heute praktisch nutzbar. Kleine Schriften, genaue Geometrie, komplexe Hände oder dauerhaft identische Figuren können weiterhin Qualitätskontrolle und Nacharbeit erfordern.

    Wichtige Qualitätskontrolle

    • Sind Text und Logos korrekt?
    • Stimmen Hände, Schatten, Spiegelungen und Perspektive?
    • Ist das Ergebnis rechtlich und inhaltlich verwendbar?
    • Wurde ein reales Ereignis oder eine reale Person irreführend dargestellt?

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Diffusionsmodelle für Bilder

    Diffusionsmodelle lernen, künstlich hinzugefügtes Rauschen schrittweise wieder zu entfernen. Bei der Generierung wird dieser Prozess genutzt, um aus einem zufälligen Ausgangszustand ein zur Eingabe passendes Bild entstehen zu lassen.

    Grundprinzip

    Im Training werden Bilder stufenweise verrauscht. Das Modell lernt den umgekehrten Weg: Es schätzt, wie sich Rauschen entfernen lässt, ohne die semantische Struktur zu verlieren.

    Latenter Raum

    Viele Systeme arbeiten nicht direkt mit jedem einzelnen Pixel, sondern mit einer komprimierten Bildrepräsentation. Das reduziert Rechenaufwand und erleichtert die Steuerung durch Text.

    Steuerungsmöglichkeiten

    • Textkonditionierung
    • Referenzbilder
    • Masken und Inpainting
    • Struktur- oder Tiefenvorgaben
    • mehrere Generations- und Auswahlrunden

    Grenzen

    Der genaue Entstehungsweg ist stochastisch. Derselbe Prompt kann mehrere unterschiedliche Ergebnisse liefern. Reproduzierbarkeit erfordert feste Parameter, Referenzen und dokumentierte Einstellungen.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

  • Inpainting und generative Bildbearbeitung

    Beim Inpainting wird nicht das gesamte Bild neu erzeugt. Ein markierter Bereich wird unter Berücksichtigung des restlichen Bildes und einer Anweisung neu berechnet.

    Typische Aufgaben

    • Objekte entfernen oder ersetzen
    • Hintergründe erweitern
    • Kleidung, Farben oder Materialien ändern
    • fehlende Bildbereiche ergänzen
    • Produktmotive an neue Formate anpassen

    Guter Arbeitsablauf

    Zuerst wird der zu ändernde Bereich sauber markiert. Danach folgt eine kurze, eindeutige Anweisung. Mehrere kleine Bearbeitungsschritte sind meist kontrollierbarer als eine einzige sehr große Änderung.

    Was geprüft werden muss

    • Übergänge und Kanten
    • Licht und Schatten
    • Perspektive und Größenverhältnisse
    • unbeabsichtigte Veränderungen außerhalb der Auswahl

    Nicht destruktiv arbeiten

    Originaldatei, Maske und Bearbeitungsvarianten sollten getrennt erhalten bleiben. Dadurch kann die Änderung später nachvollzogen oder korrigiert werden.

    Quellen und Prüfstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Produktfunktionen, Nutzungsbedingungen und Rechte können sich ändern und müssen vor einer Veröffentlichung beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.