Generative Systeme können Bild, Audio und Video sehr überzeugend verändern. Gleichzeitig erzeugen Kompression, Schnitt, schlechte Verbindung und normale Bearbeitung ähnliche Artefakte. Eine belastbare Prüfung kombiniert Quelle, Kontext, Herkunftsdaten und unabhängige Bestätigung.
Prüfung in fünf Schritten
- Originalquelle und früheste Veröffentlichung suchen
- Datum, Ort und behaupteten Kontext prüfen
- Mit unabhängigen seriösen Quellen vergleichen
- Nach Schnitten, unpassenden Reflexionen oder Tonübergängen suchen, ohne einzelne Artefakte zu überbewerten
- Vorhandene Content Credentials oder Originaldateien prüfen
Detektoren richtig einordnen
Detektoren liefern Wahrscheinlichkeiten und können durch neue Generatoren, Bearbeitung oder Kompression versagen. Ihr Ergebnis ist ein Hinweis, kein Beweis.
Bei Stimmen
Eine vertraut klingende Stimme ist kein Identitätsnachweis. Bei Geldforderungen oder dringenden Anweisungen immer über einen zweiten, bekannten Kommunikationsweg rückfragen.
Bei akuter Gefahr
Betrugsversuche dokumentieren, nicht weiterverbreiten und bei Bedarf Plattform, Bank oder zuständige Behörden kontaktieren.
Quellen und Rechtsstand
- Europäische Kommission: Transparenz von KI-generierten Inhalten
- C2PA: Content Credentials
- BSI: KI und gegenwärtige Cyberbedrohungen
Prüfstand: 28.07.2026. Rechtliche Beiträge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung.