Model Context Protocol (MCP)

MCP standardisiert die Verbindung von KI-Anwendungen mit Werkzeugen und Datenquellen.

Wissensstufe: , Status: Zuletzt geprüft: 28.07.2026Primärquelle: Model Context Protocol: Introduction
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Das Model Context Protocol beschreibt eine gemeinsame Schnittstelle, über die KI-Clients externe Server mit Werkzeugen, Ressourcen und Vorlagen ansprechen können. Es reduziert individuelle Integrationen, ersetzt aber weder Berechtigungen noch Sicherheitsprüfungen.

Einfach erklärt

MCP ähnelt einem einheitlichen Anschluss: Eine KI-Anwendung kann kompatible Datenquellen und Werkzeuge anbinden, ohne für jede Kombination eine vollständig neue Schnittstelle zu entwickeln.

Bausteine

  • Host: die KI-Anwendung, in der der Nutzer arbeitet
  • Client: verwaltet die Verbindung zu einem MCP-Server
  • Server: stellt Werkzeuge, Ressourcen oder Prompts bereit
  • Transport: überträgt strukturierte Nachrichten zwischen den Komponenten

Mögliche Anwendungen

  • Dokumentensuche in internen Beständen
  • Zugriff auf Entwicklungswerkzeuge
  • Verbindung zu Datenbanken und Geschäftssystemen
  • Standardisierte Bereitstellung eigener Werkzeuge

Sicherheitsgrenzen

  • Ein MCP-Server erhält nur ausdrücklich konfigurierte Rechte
  • Werkzeugbeschreibungen und Ergebnisse können manipuliert sein
  • Lokale Server sind nicht automatisch vertrauenswürdig
  • Geheimnisse und Zugangsdaten gehören in sichere Konfigurationen
  • Schreibende Aktionen benötigen klare Bestätigung und Protokollierung

Einordnung

MCP löst primär das Integrationsproblem. Ob ein angeschlossenes Werkzeug fachlich korrekt, datenschutzkonform und sicher ist, muss separat beurteilt werden.

Primärquellen