Automatische Vorschläge helfen beim ersten Entwurf. Ob ein Text wirklich verständlich und ein Alternativtext im konkreten Kontext sinnvoll ist, muss durch Menschen geprüft werden.
Geeignet für
- Webseiten
- Dokumente
- Öffentliche Kommunikation
- Schulungsmaterial
Voraussetzungen
Kenntnis der Zielgruppe, des Nutzungskontexts und der geltenden Barrierefreiheitsanforderungen.
Vorgehensweise
- Zweck des Inhalts und Zielgruppe benennen.
- Komplexe Sätze und Fachbegriffe markieren.
- Vereinfachte Fassung oder Alternativtext erzeugen.
- Bedeutung und Informationsverlust prüfen.
- Mit Prüfwerkzeugen und möglichst betroffenen Nutzern testen.
Beispiel
Eine komplexe Behördeninformation wird in kürzere Sätze gegliedert; für eine Infografik entsteht ein kontextbezogener Alternativtext.
Qualitätskontrolle
- Automatische Lesbarkeit ist kein Nachweis für Barrierefreiheit.
- Alternativtexte müssen Zweck und Kontext des Bildes berücksichtigen.
- Kontrast, Tastaturbedienung und Struktur separat testen.
Grenzen und Risiken
- Modelle können sichtbare Details falsch beschreiben.
- Vereinfachung kann wichtige rechtliche oder fachliche Inhalte verändern.
Passende Tools und Modelle
Sprachmodelle, Bildanalyse und spezialisierte Barrierefreiheits-Prüfwerkzeuge.