Barrierearme Texte und Alternativtexte vorbereiten

KI kann komplizierte Formulierungen vereinfachen und Entwürfe für Alternativtexte erzeugen.

Wissensstufe: , Status: Zuletzt geprüft: 28.07.2026Primärquelle: W3C: Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2
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Automatische Vorschläge helfen beim ersten Entwurf. Ob ein Text wirklich verständlich und ein Alternativtext im konkreten Kontext sinnvoll ist, muss durch Menschen geprüft werden.

Geeignet für

  • Webseiten
  • Dokumente
  • Öffentliche Kommunikation
  • Schulungsmaterial

Voraussetzungen

Kenntnis der Zielgruppe, des Nutzungskontexts und der geltenden Barrierefreiheitsanforderungen.

Vorgehensweise

  1. Zweck des Inhalts und Zielgruppe benennen.
  2. Komplexe Sätze und Fachbegriffe markieren.
  3. Vereinfachte Fassung oder Alternativtext erzeugen.
  4. Bedeutung und Informationsverlust prüfen.
  5. Mit Prüfwerkzeugen und möglichst betroffenen Nutzern testen.

Beispiel

Eine komplexe Behördeninformation wird in kürzere Sätze gegliedert; für eine Infografik entsteht ein kontextbezogener Alternativtext.

Qualitätskontrolle

  • Automatische Lesbarkeit ist kein Nachweis für Barrierefreiheit.
  • Alternativtexte müssen Zweck und Kontext des Bildes berücksichtigen.
  • Kontrast, Tastaturbedienung und Struktur separat testen.

Grenzen und Risiken

  • Modelle können sichtbare Details falsch beschreiben.
  • Vereinfachung kann wichtige rechtliche oder fachliche Inhalte verändern.

Passende Tools und Modelle

Sprachmodelle, Bildanalyse und spezialisierte Barrierefreiheits-Prüfwerkzeuge.

Quellen und Leitlinien