Aeneas: antike lateinische Inschriften kontextualisieren

Aeneas unterstützt Historiker beim Ergänzen, Datieren, geografischen Zuordnen und Vergleichen lateinischer Inschriften.

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Aeneas ist ein multimodales generatives Modell für Epigraphik. Es kombiniert Text und Bildinformationen und liefert historische Parallelen als Begründungshilfe. Die beste Verwendung ist eine Zusammenarbeit mit Fachleuten, nicht die automatische Festlegung einer einzigen historischen Interpretation.

Forschungsfrage

Wie können beschädigte oder unvollständige Inschriften mit großen Sammlungen ähnlicher historischer Texte verbunden werden?

Ansatz

Das Modell verarbeitet transkribierten Text und, falls vorhanden, Bilder. Es restauriert fehlende Teile, schätzt Zeit und Herkunft und sucht kontextuell ähnliche Inschriften.

Veröffentlichte Ergebnisse

  • Verbesserte Ergebnisse bei Restaurierung sowie geografischer und zeitlicher Zuordnung im verwendeten Datensatz
  • Ausgabe historisch begründeter Textparallelen
  • Studien mit Historikern untersuchten die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Modell

Bedeutung

  • Schneller Zugriff auf Parallelen in großen Inschriftensammlungen
  • Unterstützung bei fragmentarischen oder beschädigten Quellen
  • Beispiel für KI in Geisteswissenschaften und digitaler Archäologie

Grenzen

  • Daten sind zeitlich, geografisch und sprachlich ungleich verteilt
  • Modelle können plausible, aber historisch falsche Ergänzungen erzeugen
  • Datierung und Interpretation benötigen weiterhin Quellenkritik und Fachwissen

Primärquellen