Medium oder Format: Text

  • EU AI Act: Was gilt wann?

    Der EU AI Act gilt stufenweise. Bereits anwendbar sind unter anderem Verbote bestimmter KI-Praktiken und Regeln für General-Purpose-AI-Modelle. Transparenzpflichten gelten ab 2. August 2026; zentrale Pflichten für Hochrisiko-Systeme wurden 2026 zeitlich verlängert. Stand dieses Artikels: 28. Juli 2026.

    Die wichtigsten Termine

    • 1. August 2024: Inkrafttreten des AI Act
    • 2. Februar 2025: erste Verbote und ursprüngliche Regeln zur KI-Kompetenz werden anwendbar
    • 2. August 2025: Regeln für General-Purpose-AI-Modelle und Governance werden anwendbar
    • 2. August 2026: Transparenzpflichten für bestimmte KI-Systeme und synthetische Inhalte werden anwendbar
    • 2. Dezember 2027: Hochrisiko-Systeme aus den in Anhang III genannten sensiblen Bereichen
    • 2. August 2028: Hochrisiko-KI als Bestandteil regulierter Produkte nach Anhang I

    Warum sich Termine geändert haben

    Der am 27. Juli 2026 in Kraft getretene AI Omnibus verlängerte insbesondere die Übergangsfristen für Hochrisiko-Systeme. Rechtliche Zeitpläne sollten deshalb immer mit der aktuellen EU-Übersicht geprüft werden.

    Für wen ist das relevant?

    • Anbieter von KI-Systemen und Modellen
    • Unternehmen und Behörden, die KI einsetzen
    • Organisationen mit KI in Personal, Bildung, Kredit, Gesundheit oder kritischer Infrastruktur
    • Betreiber von Diensten mit Chatbots, Deepfakes oder anderen generativen Inhalten

    Wichtiger Hinweis

    Dieser Überblick ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der geltende Gesetzestext, einschlägige Leitlinien und die konkrete Rolle im Einzelfall.

    Quellen und Rechtsstand

    Prüfstand: 28.07.2026. Rechtliche Beiträge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung.

  • Computer Use: KI bedient grafische Oberflächen

    Computersteuernde Agenten können Software bedienen, für die keine geeignete Programmierschnittstelle vorhanden ist. Sie sehen jedoch nur eine Darstellung der Oberfläche und können Schaltflächen, Zustände oder Warnungen falsch interpretieren. Deshalb sind isolierte Umgebungen und Bestätigungen besonders wichtig.

    Einfach erklärt

    Das System erhält regelmäßig ein Bildschirmbild. Es entscheidet, wohin geklickt oder welcher Text eingegeben werden soll. Danach sieht es den neuen Zustand und setzt die Aufgabe fort.

    Geeignete Aufgaben

    • Daten zwischen älteren Programmen übertragen
    • Formulare mit überprüften Angaben ausfüllen
    • Wiederkehrende Klickfolgen in Testumgebungen ausführen
    • Softwaretests aus Sicht eines Benutzers unterstützen

    Warum APIs vorzuziehen sind

    Eine API liefert klar strukturierte Zustände und Befehle. Grafische Oberflächen verändern sich, enthalten Werbung oder uneindeutige Elemente und sind deshalb fehleranfälliger. Computer Use ist meist eine Ausweichlösung.

    Besondere Risiken

    • Prompt Injection durch Inhalte auf Webseiten oder in Dokumenten
    • Klick auf falsche oder täuschend gestaltete Elemente
    • Übertragung vertraulicher Daten in fremde Felder
    • Unbeabsichtigte Käufe, Veröffentlichungen oder Löschungen
    • Schwierige Wiederherstellung nach einer Fehlaktion

    Schutzmaßnahmen

    • Virtuelle oder isolierte Umgebung verwenden
    • Zugriff auf notwendige Websites und Programme begrenzen
    • Zahlungen, Versand und Löschen immer bestätigen lassen
    • Passwörter nicht sichtbar in den Arbeitsbereich legen
    • Screenshots und Aktionen revisionssicher protokollieren

    Primärquellen

  • KI-Benchmarks und Evaluationen

    Benchmarks vergleichen Modelle unter festgelegten Bedingungen. Praktische Evaluationen müssen zusätzlich reale Aufgaben, Daten, Fehlerfolgen, Kosten und menschliche Kontrolle abbilden. Besonders agentische Systeme benötigen mehrstufige Tests in einer realistischen Umgebung.

    Einfach erklärt

    Ein Benchmark ist eine standardisierte Prüfung. Ein gutes Ergebnis dort bedeutet nicht automatisch, dass das Modell in deinem Arbeitsablauf ebenso gut funktioniert.

    Arten von Evaluationen

    • Wissens- und Verständnisfragen
    • Code- und Mathematikaufgaben
    • Faktentreue und Quellenbindung
    • Bild-, Audio- oder Videoverständnis
    • Sicherheitstests und Red Teaming
    • End-to-End-Aufgaben mit Werkzeugen

    Warum Ergebnisse schwanken

    • Prompt und Systemanweisung beeinflussen das Ergebnis
    • Modelle und Dienste werden laufend aktualisiert
    • Bewertungsmodelle können eigene Verzerrungen besitzen
    • Trainingsdaten können Testaufgaben enthalten
    • Zufälligkeit und Werkzeugfehler verändern einzelne Läufe

    Praxisnahe Evaluation

    1. Repräsentative Aufgaben aus dem eigenen Betrieb sammeln
    2. Erwartete Ausgabe und Fehlerklassen definieren
    3. Mehrere Durchläufe und schwierige Randfälle testen
    4. Qualität, Zeit, Kosten und Sicherheitsvorfälle messen
    5. Ergebnisse regelmäßig nach Modellupdates wiederholen

    Agenten testen

    Bei Agenten zählt nicht nur die Endantwort. Auch Werkzeugwahl, Zwischenzustände, Berechtigungen, Abbruchverhalten und die Fähigkeit zur Übergabe an Menschen müssen geprüft werden.

    Primärquellen

  • Lokale KI und Quantisierung

    Bei lokaler KI laufen Modell und Daten auf dem eigenen Gerät oder einer selbst kontrollierten Infrastruktur. Quantisierung reduziert Speicherbedarf und Rechenaufwand, kann aber Qualität oder Geschwindigkeit je nach Modell, Hardware und Verfahren unterschiedlich beeinflussen.

    Einfach erklärt

    Ein großes Modell speichert sehr viele Zahlen. Werden diese Zahlen mit weniger Stellen gespeichert, benötigt das Modell weniger Speicher. Das ähnelt einer komprimierten Darstellung, bei der möglichst wenig nutzbare Genauigkeit verloren gehen soll.

    Vorteile lokaler Ausführung

    • Daten müssen nicht zwangsläufig an einen externen Dienst übertragen werden
    • Feste Kosten statt nutzungsabhängiger API-Gebühren können möglich sein
    • Offline-Betrieb und geringe Netzwerklatenz
    • Eigene Kontrolle über Version und Konfiguration

    Typische Präzisionen

    • FP32: hohe Genauigkeit, hoher Speicherbedarf
    • FP16 oder BF16: verbreitet für moderne Beschleuniger
    • INT8: deutlich kleiner, häufig mit geringer Qualitätseinbuße
    • INT4 und darunter: starke Kompression mit höherem Abstimmungsbedarf

    Grenzen

    • Lokale Verarbeitung ist nicht automatisch datenschutzkonform
    • Hardware, Stromverbrauch und Wartung bleiben erforderlich
    • Sehr große Modelle passen auch quantisiert nicht auf jedes Gerät
    • Manche Aufgaben verlieren durch starke Quantisierung messbar an Qualität

    Auswahlkriterien

    • Aufgabe und benötigte Modellqualität
    • Verfügbarer RAM oder Grafikspeicher
    • Unterstützung der konkreten CPU, GPU oder NPU
    • Lizenz und erlaubte Nutzung
    • Update- und Sicherheitskonzept

    Primärquellen

  • Mixture-of-Experts-Modelle (MoE)

    Ein Mixture-of-Experts-Modell enthält mehrere sogenannte Experten. Ein Router entscheidet für jedes Token, welche Experten berechnet werden. Dadurch kann ein Modell sehr viele Parameter besitzen, ohne bei jeder Eingabe alle Parameter zu verwenden.

    Einfach erklärt

    Statt jede Frage an die gesamte Mannschaft zu geben, verteilt ein Router einzelne Aufgaben an wenige passende Spezialisten.

    Technische Grundidee

    • Mehrere Feed-Forward-Netze dienen als Experten
    • Ein Routing-Netz berechnet Auswahlgewichte
    • Nur die ausgewählten Experten verarbeiten das jeweilige Token
    • Die Ergebnisse werden gewichtet zusammengeführt

    Vorteile

    • Hohe Modellkapazität bei begrenztem Rechenaufwand pro Token
    • Spezialisierung verschiedener Experten kann entstehen
    • Skalierung auf sehr große Parameterzahlen

    Herausforderungen

    • Ungleichmäßige Auslastung einzelner Experten
    • Hoher Kommunikationsaufwand über mehrere Beschleuniger
    • Komplexere Bereitstellung und Optimierung
    • Gesamtparameterzahl ist nicht direkt mit aktiv genutzten Parametern vergleichbar

    Einordnung

    MoE ist eine Architekturentscheidung und kein Beleg für bessere Qualität. Vergleichbar sind Modelle nur über konkrete Aufgaben, aktive Rechenkosten, Speicherbedarf und unabhängige Evaluationen.

    Primärquellen

  • AlphaGeometry: Geometriebeweise ohne menschliche Demonstrationen

    Das System erzeugt Hilfskonstruktionen und prüft geometrische Folgerungen symbolisch. In einem Testset löste es 25 von 30 ausgewählten Olympiade-Aufgaben innerhalb der vorgegebenen Zeitbedingungen. Der Vergleich betrifft einen begrenzten Bereich formaler Geometrie und keine allgemeine mathematische Intelligenz.

    Forschungsfrage

    Wie können kreative geometrische Konstruktionen mit streng überprüfbaren Beweisschritten verbunden werden?

    Ansatz

    Ein neuronales Modell schlägt zusätzliche Punkte, Linien oder Kreise vor. Eine symbolische Engine leitet daraus formal gültige Aussagen ab und sucht einen vollständigen Beweis.

    Veröffentlichte Ergebnisse

    • 25 von 30 Aufgaben des IMO-AG-30-Testsets gelöst
    • Vorheriger Vergleichsansatz löste 10 Aufgaben
    • Beweise wurden in symbolisch nachvollziehbarer Form erzeugt

    Bedeutung

    • Verbindung generativer Vorschläge mit formaler Verifikation
    • Synthetische Trainingsdaten statt menschlicher Lösungsdemonstrationen
    • Forschung zu maschinellem Theorembeweisen und mathematischen Assistenzsystemen

    Grenzen

    • Spezialisiert auf euklidische Olympiade-Geometrie
    • Testset und Vergleich erlauben keine Aussage über gesamte Mathematik
    • Formale Übersetzung und geeignete Werkzeuge bleiben für andere Gebiete schwierig

    Primärquellen

  • Aeneas: antike lateinische Inschriften kontextualisieren

    Aeneas ist ein multimodales generatives Modell für Epigraphik. Es kombiniert Text und Bildinformationen und liefert historische Parallelen als Begründungshilfe. Die beste Verwendung ist eine Zusammenarbeit mit Fachleuten, nicht die automatische Festlegung einer einzigen historischen Interpretation.

    Forschungsfrage

    Wie können beschädigte oder unvollständige Inschriften mit großen Sammlungen ähnlicher historischer Texte verbunden werden?

    Ansatz

    Das Modell verarbeitet transkribierten Text und, falls vorhanden, Bilder. Es restauriert fehlende Teile, schätzt Zeit und Herkunft und sucht kontextuell ähnliche Inschriften.

    Veröffentlichte Ergebnisse

    • Verbesserte Ergebnisse bei Restaurierung sowie geografischer und zeitlicher Zuordnung im verwendeten Datensatz
    • Ausgabe historisch begründeter Textparallelen
    • Studien mit Historikern untersuchten die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Modell

    Bedeutung

    • Schneller Zugriff auf Parallelen in großen Inschriftensammlungen
    • Unterstützung bei fragmentarischen oder beschädigten Quellen
    • Beispiel für KI in Geisteswissenschaften und digitaler Archäologie

    Grenzen

    • Daten sind zeitlich, geografisch und sprachlich ungleich verteilt
    • Modelle können plausible, aber historisch falsche Ergänzungen erzeugen
    • Datierung und Interpretation benötigen weiterhin Quellenkritik und Fachwissen

    Primärquellen

  • KI-Agenten: planen, handeln und Ergebnisse prüfen

    Ein KI-Agent beantwortet nicht nur eine einzelne Eingabe. Er kann ein Ziel in Schritte zerlegen, Werkzeuge aufrufen, Zwischenergebnisse auswerten und seinen Plan anpassen. Autonomie bedeutet dabei nicht Zuverlässigkeit: Berechtigungen, Grenzen und menschliche Kontrolle bleiben entscheidend.

    Einfach erklärt

    Ein Chatbot liefert gewöhnlich eine Antwort. Ein Agent versucht dagegen, eine Aufgabe über mehrere Schritte zu erledigen. Er kann beispielsweise Informationen suchen, eine Datei bearbeiten und danach prüfen, ob das Ergebnis zum Ziel passt.

    Typischer Ablauf

    1. Ziel und verfügbare Werkzeuge erfassen
    2. Nächsten sinnvollen Schritt auswählen
    3. Werkzeug ausführen und Ergebnis zurücklesen
    4. Plan anhand des Ergebnisses anpassen
    5. Bei Unsicherheit nachfragen oder an einen Menschen übergeben

    Fortgeschritten

    Agentische Systeme bestehen häufig aus einem Sprachmodell, einem Orchestrierungsprogramm, Werkzeugdefinitionen, einem Arbeitsgedächtnis und Regeln für Abbruch oder Freigabe. In der Forschung verbindet ReAct sprachliches Schlussfolgern mit Aktionen in einer Umgebung.

    Was Agenten gut können

    • Mehrstufige Recherche mit klaren Quellenregeln
    • Wiederholbare Bearbeitung vieler ähnlicher Dateien
    • Softwareentwicklung mit Tests und Versionskontrolle
    • Koordination klar definierter Geschäftsprozesse

    Grenzen und Risiken

    • Fehler können sich über mehrere Schritte fortpflanzen
    • Werkzeuge können reale Daten verändern oder Kosten verursachen
    • Unklare Ziele führen zu unnötigen oder falschen Aktionen
    • Lange Aufgaben benötigen Zustandskontrolle, Protokolle und Abbruchkriterien

    Sichere Gestaltung

    • Nur notwendige Berechtigungen vergeben
    • Kritische Aktionen bestätigen lassen
    • Eingaben und Werkzeugergebnisse validieren
    • Jeden Schritt protokollieren
    • Klare Übergabe an Menschen vorsehen

    Primärquellen

  • Workflows und Agenten: der wichtige Unterschied

    Nicht jede Automatisierung braucht einen autonomen Agenten. Vorhersehbare Aufgaben sind mit festen Workflows oft günstiger, kontrollierbarer und leichter zu testen. Agenten sind vor allem dann sinnvoll, wenn der Lösungsweg nicht vollständig im Voraus festgelegt werden kann.

    Einfach erklärt

    Ein Workflow ist wie ein Rezept mit festen Schritten. Ein Agent ist eher wie eine Fachkraft, die ein Ziel erhält und innerhalb vorgegebener Grenzen entscheidet, welche Schritte nötig sind.

    Typische Workflow-Muster

    • Nacheinander ausgeführte Schritte
    • Verzweigung nach festen Regeln
    • Mehrere Modelle arbeiten parallel
    • Eine Instanz bewertet das Ergebnis einer anderen
    • Menschliche Freigabe an definierten Punkten

    Wann ein Workflow genügt

    • Eingaben und Ausgaben sind klar definiert
    • Der Prozess ändert sich selten
    • Fehler müssen leicht nachvollziehbar sein
    • Rechtliche oder finanzielle Risiken verlangen feste Kontrollen

    Wann ein Agent sinnvoll sein kann

    • Die Aufgabe erfordert flexible Recherche
    • Unterschiedliche Werkzeuge müssen situationsabhängig kombiniert werden
    • Zwischenergebnisse verändern den weiteren Lösungsweg
    • Es gibt eine messbare Erfolgsbedingung und sichere Grenzen

    Praxisregel

    Zuerst den einfachsten kontrollierbaren Workflow bauen. Agentische Entscheidungen nur dort ergänzen, wo feste Regeln den tatsächlichen Varianten nicht gerecht werden.

    Primärquellen

  • Tool Use und Function Calling

    Beim Function Calling führt das Modell nicht selbstständig eine Datenbankabfrage oder Bestellung aus. Es erzeugt einen strukturierten Aufruf mit Werkzeugname und Argumenten. Die umgebende Software prüft diese Angaben, führt die Funktion aus und gibt das Ergebnis an das Modell zurück.

    Einfach erklärt

    Das Modell erhält eine Liste erlaubter Werkzeuge. Statt eine Antwort zu erfinden, kann es beispielsweise anfordern: „Wetterdaten für Berlin abrufen“. Das Programm entscheidet, ob der Aufruf zulässig ist, und liefert die echten Daten zurück.

    Technischer Ablauf

    1. Entwickler beschreibt Werkzeug, Parameter und Datentypen
    2. Modell erzeugt einen strukturierten Aufruf
    3. Anwendung validiert Berechtigung und Argumente
    4. Server führt die eigentliche Funktion aus
    5. Ergebnis wird als Werkzeugresultat an das Modell zurückgegeben
    6. Modell formuliert daraus die Antwort

    Vorteile

    • Aktuelle oder interne Daten können eingebunden werden
    • Ausgaben lassen sich durch Schemas besser strukturieren
    • Reale Aktionen werden vom Anwendungscode kontrolliert
    • Ein Modell kann mehrere spezialisierte Systeme koordinieren

    Sicherheitsregeln

    • Argumente niemals ungeprüft ausführen
    • Schreibende und löschende Funktionen besonders schützen
    • Zugriffsrechte pro Nutzer und Vorgang prüfen
    • Werkzeugergebnisse als nicht vertrauenswürdige Eingabe behandeln
    • Zeitlimits, Kostenlimits und Protokollierung einsetzen

    Abgrenzung

    Tool Use ist ein Baustein. Erst eine Schleife aus Planung, Werkzeugaufruf, Beobachtung und Anpassung macht daraus ein agentisches System.

    Primärquellen