Wissensstufe: Einfach

  • Lernpläne und Übungsaufgaben erstellen

    Ein guter Lernassistent passt Schwierigkeit, Tempo und Aufgaben an. Lehrmaterial und Antworten müssen dennoch mit verlässlichen Quellen abgeglichen werden.

    Geeignet für

    • Schule und Studium
    • Berufliche Weiterbildung
    • Sprachlernen

    Voraussetzungen

    Klares Lernziel, verfügbarer Zeitrahmen und ehrliche Angabe des aktuellen Wissensstands.

    Vorgehensweise

    1. Lernziel und Termin festlegen.
    2. Vorwissen durch kurze Fragen prüfen.
    3. Einen Wochenplan mit Wiederholungen erstellen.
    4. Aufgaben schrittweise bearbeiten und Lösungen begründen.
    5. Fortschritt regelmäßig mit unabhängigen Tests prüfen.

    Beispiel

    Für „Grundlagen der Statistik in sechs Wochen“ entsteht ein Plan mit Theorie, Übungen und Wiederholungen.

    Qualitätskontrolle

    • Lösungen mit Lehrbuch oder Kursmaterial vergleichen.
    • Nicht nur Antworten, sondern Lösungswege erklären lassen.
    • Aufgaben ohne Hilfe wiederholen.

    Grenzen und Risiken

    • Fehlerhafte Erklärungen können überzeugend formuliert sein.
    • Zu viel Unterstützung kann eigenständiges Denken und Üben verdrängen.

    Passende Tools und Modelle

    Allgemeine Sprachmodelle, Lernplattformen und fachspezifische Tutorensysteme.

    Quellen und Leitlinien

  • Wiederkehrende Büroprozesse automatisieren

    Automatisierung sollte schrittweise erfolgen: erst lesen und vorschlagen, dann mit Freigabe handeln. Berechtigungen, Protokolle und Rückfallwege sind zentral.

    Geeignet für

    • E-Mail-Verarbeitung
    • Dokumentenablage
    • Berichtserstellung
    • Aufgabenverteilung

    Voraussetzungen

    Stabiler Prozess, definierte Eingaben und Ausgaben, minimale Berechtigungen sowie ein menschlicher Freigabepunkt.

    Vorgehensweise

    1. Prozess und Fehlerfolgen dokumentieren.
    2. Einen kleinen, reversiblen Teil auswählen.
    3. Zunächst nur Vorschläge erzeugen lassen.
    4. Prüfregeln, Protokollierung und Freigaben einbauen.
    5. Leistung überwachen und Berechtigungen regelmäßig prüfen.

    Beispiel

    Eingehende Berichte werden klassifiziert, einem Projekt zugeordnet und als Entwurf für eine Zusammenfassung vorbereitet.

    Qualitätskontrolle

    • Schreibende Aktionen nur mit klarer Freigabe zulassen.
    • Jede Aktion protokollieren.
    • Fehler- und Abbruchpfad testen.

    Grenzen und Risiken

    • Prompt Injection und fehlerhafte Klassifikation können Folgeaktionen auslösen.
    • Zu weitreichende Berechtigungen erhöhen den möglichen Schaden.

    Passende Tools und Modelle

    Workflow-Automation, Agentensysteme, RAG und Unternehmenssoftware mit Schnittstellen.

    Quellen und Leitlinien

  • Barrierearme Texte und Alternativtexte vorbereiten

    Automatische Vorschläge helfen beim ersten Entwurf. Ob ein Text wirklich verständlich und ein Alternativtext im konkreten Kontext sinnvoll ist, muss durch Menschen geprüft werden.

    Geeignet für

    • Webseiten
    • Dokumente
    • Öffentliche Kommunikation
    • Schulungsmaterial

    Voraussetzungen

    Kenntnis der Zielgruppe, des Nutzungskontexts und der geltenden Barrierefreiheitsanforderungen.

    Vorgehensweise

    1. Zweck des Inhalts und Zielgruppe benennen.
    2. Komplexe Sätze und Fachbegriffe markieren.
    3. Vereinfachte Fassung oder Alternativtext erzeugen.
    4. Bedeutung und Informationsverlust prüfen.
    5. Mit Prüfwerkzeugen und möglichst betroffenen Nutzern testen.

    Beispiel

    Eine komplexe Behördeninformation wird in kürzere Sätze gegliedert; für eine Infografik entsteht ein kontextbezogener Alternativtext.

    Qualitätskontrolle

    • Automatische Lesbarkeit ist kein Nachweis für Barrierefreiheit.
    • Alternativtexte müssen Zweck und Kontext des Bildes berücksichtigen.
    • Kontrast, Tastaturbedienung und Struktur separat testen.

    Grenzen und Risiken

    • Modelle können sichtbare Details falsch beschreiben.
    • Vereinfachung kann wichtige rechtliche oder fachliche Inhalte verändern.

    Passende Tools und Modelle

    Sprachmodelle, Bildanalyse und spezialisierte Barrierefreiheits-Prüfwerkzeuge.

    Quellen und Leitlinien

  • Bilder aus Textbeschreibungen erzeugen

    Der Prozess eignet sich besonders für Ideenfindung und visuelle Prototypen. Rechte, Kennzeichnung, Stereotype und die korrekte Darstellung konkreter Details müssen geprüft werden.

    Geeignet für

    • Illustration
    • Konzeptentwicklung
    • Werbung
    • Storyboards

    Voraussetzungen

    Eine klare Bildidee, gewünschtes Format, Stilrichtung und zulässige Nutzungsbedingungen.

    Vorgehensweise

    1. Motiv, Bildaussage und Zielmedium festlegen.
    2. Komposition, Perspektive, Licht und Format beschreiben.
    3. Mehrere Varianten erzeugen.
    4. Fehler und unerwünschte Elemente markieren.
    5. Ausgewählte Variante bearbeiten und Rechte dokumentieren.

    Beispiel

    Für einen Artikel über Robotik entstehen drei sachliche Illustrationsvarianten im Querformat.

    Qualitätskontrolle

    • Hände, Schrift, Symbole und technische Details prüfen.
    • Keine realen Ereignisse täuschend darstellen.
    • Lizenz- und Herkunftsangaben dokumentieren.

    Grenzen und Risiken

    • Modelle können Logos, Texte oder reale Produkte fehlerhaft darstellen.
    • Trainingsdaten, Persönlichkeitsrechte und Urheberrecht können relevant sein.

    Passende Tools und Modelle

    Bildgeneratoren und integrierte Bildbearbeitungssysteme.

    Quellen und Leitlinien

  • Bilder bearbeiten, erweitern und variieren

    Für Retusche und Layoutvarianten ist KI sehr nützlich. Authentizität, Einwilligung und dokumentarische Integrität dürfen dabei nicht verloren gehen.

    Geeignet für

    • Fotobearbeitung
    • Produktvisualisierung
    • Layout und Design

    Voraussetzungen

    Ein rechtmäßig nutzbares Ausgangsbild und eine präzise Beschreibung der gewünschten Änderung.

    Vorgehensweise

    1. Originaldatei sichern.
    2. Nur die zu ändernden Bereiche markieren.
    3. Änderung und unveränderte Bestandteile klar beschreiben.
    4. Ergebnis bei hoher Vergrößerung kontrollieren.
    5. Bearbeitung und Herkunft dokumentieren.

    Beispiel

    Ein Produktfoto erhält einen neutralen Hintergrund, ohne das Produkt selbst zu verändern.

    Qualitätskontrolle

    • Kanten, Schatten, Reflexionen und Proportionen prüfen.
    • Bei Personen Einwilligung und Persönlichkeitsrechte beachten.
    • Dokumentarische Bilder nicht irreführend verändern.

    Grenzen und Risiken

    • Das System kann unmarkierte Bereiche mitverändern.
    • Bearbeitungen können realistisch wirken, obwohl sie sachlich falsch sind.

    Passende Tools und Modelle

    Generative Bildeditoren und klassische Bildbearbeitung mit KI-Funktionen.

    Quellen und Leitlinien

  • Audio transkribieren und Untertitel erstellen

    Gute Audioqualität verbessert das Ergebnis. Eigennamen, Fachbegriffe, Sprecherwechsel und Zeitmarken benötigen häufig manuelle Nacharbeit.

    Geeignet für

    • Videos
    • Podcasts
    • Interviews
    • Barrierefreie Medien

    Voraussetzungen

    Rechtmäßig nutzbares Audiomaterial, passende Spracheinstellung und ein klarer Umgang mit personenbezogenen Daten.

    Vorgehensweise

    1. Audioqualität prüfen und Störgeräusche reduzieren.
    2. Transkription mit Sprache und gegebenenfalls Sprechererkennung erstellen.
    3. Text korrigieren und sinnvoll segmentieren.
    4. Zeitmarken und Lesegeschwindigkeit prüfen.
    5. Untertitel im Zielmedium testen.

    Beispiel

    Ein Interview wird transkribiert und als korrigierte Untertiteldatei für ein Video ausgegeben.

    Qualitätskontrolle

    • Namen, Zahlen und Fachbegriffe mit dem Original abgleichen.
    • Untertitel auf Bildschirmzeit und Zeilenlänge prüfen.
    • Sensible Rohaufnahmen geschützt speichern.

    Grenzen und Risiken

    • Überlappende Sprecher und schlechte Aufnahmen verringern die Genauigkeit.
    • Automatische Sprecherzuordnung ist nicht immer zuverlässig.

    Passende Tools und Modelle

    Speech-to-Text-Modelle, Untertitel-Editoren und Videobearbeitungssysteme.

    Quellen und Leitlinien

  • Voice-over und Sprachfassungen vorbereiten

    Die Technik eignet sich für Prototypen, Erklärmedien und mehrsprachige Fassungen. Stimme, Einwilligung, Kennzeichnung und korrekte Aussprache müssen kontrolliert werden.

    Geeignet für

    • Erklärvideos
    • Podcasts
    • Schulungsmaterial
    • Barrierefreie Ausgaben

    Voraussetzungen

    Freigegebener Text und eine Stimme, deren Nutzungsrechte und Einwilligungen geklärt sind.

    Vorgehensweise

    1. Text für gesprochene Sprache überarbeiten.
    2. Aussprachehinweise für Namen und Fachbegriffe ergänzen.
    3. Stimme, Tempo und Betonung wählen.
    4. Audio abschnittsweise erzeugen und prüfen.
    5. Fassung kennzeichnen und im Kontext testen.

    Beispiel

    Eine Bedienungsanleitung wird als langsam gesprochene Audioversion bereitgestellt.

    Qualitätskontrolle

    • Aussprache, Betonung und Pausen kontrollieren.
    • Keine reale Person ohne Einwilligung imitieren.
    • Hörer über synthetische Stimme informieren, wenn Verwechslung möglich ist.

    Grenzen und Risiken

    • Stimmen können emotional oder regional unpassend wirken.
    • Stimmklonen kann für Täuschung und Identitätsmissbrauch verwendet werden.

    Passende Tools und Modelle

    Text-to-Speech-Modelle und Audioeditoren.

    Quellen und Leitlinien

  • Musik, Jingles und Soundideen entwickeln

    Die Ergebnisse eignen sich zur Ideenfindung und teilweise zur Produktion. Nutzungsrechte, Ähnlichkeiten zu bestehenden Werken und die Bedingungen des jeweiligen Dienstes müssen geprüft werden.

    Geeignet für

    • Musikskizzen
    • Jingles
    • Hintergrundmusik
    • Sounddesign

    Voraussetzungen

    Musikalische Zielrichtung, Länge, Instrumentierung und geklärte Nutzungsbedingungen.

    Vorgehensweise

    1. Zweck und Stimmung festlegen.
    2. Tempo, Instrumente, Struktur und Länge beschreiben.
    3. Mehrere Varianten erzeugen.
    4. Melodie, Text und Klang auf unerwünschte Ähnlichkeiten prüfen.
    5. Ausgewählte Fassung bearbeiten und Lizenz dokumentieren.

    Beispiel

    Für einen kurzen Podcast-Opener entstehen mehrere instrumentale Varianten ohne Gesang.

    Qualitätskontrolle

    • Technische Audioqualität und Lautheit prüfen.
    • Nutzungsrechte und kommerzielle Freigabe dokumentieren.
    • Keine fremden Stimmen oder geschützten Texte ohne Erlaubnis verwenden.

    Grenzen und Risiken

    • Ausgaben können stilistisch an bekannte Musik erinnern.
    • Rechtslage und Lizenzbedingungen unterscheiden sich nach Anbieter und Nutzung.

    Passende Tools und Modelle

    Musikgeneratoren, Digital Audio Workstations und Stem-Editoren.

    Quellen und Leitlinien

  • Videos und Szenen mit KI vorbereiten

    Die Technik ist stark für Konzept, Previsualisierung und kurze Szenen. Konsistenz, Physik, Personen, Rechte und mögliche Täuschung müssen sorgfältig geprüft werden.

    Geeignet für

    • Storyboards
    • Werbung
    • Erklärvideos
    • Filmprototypen

    Voraussetzungen

    Ein klares Szenenkonzept, rechtmäßig nutzbare Referenzen und ein Plan für Schnitt und Ton.

    Vorgehensweise

    1. Ziel, Dauer und Bildformat festlegen.
    2. Szene in einzelne Einstellungen zerlegen.
    3. Referenzbilder und Bewegungsbeschreibung vorbereiten.
    4. Kurze Varianten erzeugen und auswählen.
    5. Schnitt, Ton, Kennzeichnung und Fakten prüfen.

    Beispiel

    Aus einer Produktillustration entsteht eine kurze Kamerafahrt als Entwurf für einen Werbeclip.

    Qualitätskontrolle

    • Gesichter, Hände, Logos, Bewegungen und Kontinuität prüfen.
    • Reale Personen und Ereignisse nicht täuschend darstellen.
    • Nutzungsrechte für Referenzmaterial und Ausgabe klären.

    Grenzen und Risiken

    • Längere Szenen können visuell inkonsistent werden.
    • Realistische Ausgaben können als echte Aufnahmen missverstanden werden.

    Passende Tools und Modelle

    Video- und Bild-zu-Video-Generatoren, Schnittprogramme und Audiowerkzeuge.

    Quellen und Leitlinien

  • 3D-Modelle und Texturen vorbereiten

    Die Ergebnisse sind meist Ausgangspunkte. Topologie, Maßhaltigkeit, Materialeigenschaften und technische Eignung müssen in 3D- oder CAD-Software geprüft werden.

    Geeignet für

    • Game Assets
    • Visualisierung
    • 3D-Druck-Prototypen
    • Produktentwürfe

    Voraussetzungen

    Referenzbilder, Zielmaßstab, gewünschtes Dateiformat und Kenntnis der späteren Verwendung.

    Vorgehensweise

    1. Objekt und Verwendungszweck beschreiben.
    2. Ansichten oder Referenzbilder bereitstellen.
    3. Grundmodell erzeugen.
    4. Geometrie, Topologie und UVs prüfen.
    5. Texturen, Maße und Export in Fachsoftware nachbearbeiten.

    Beispiel

    Aus mehreren Produktansichten entsteht ein grobes 3D-Modell für eine Visualisierung.

    Qualitätskontrolle

    • Maße und Wandstärken für Fertigung separat kontrollieren.
    • Topologie und Texturauflösung prüfen.
    • Modelle vor Veröffentlichung oder Druck in Fachsoftware validieren.

    Grenzen und Risiken

    • Generierte Geometrie ist nicht automatisch druck-, simulations- oder fertigungstauglich.
    • Verdeckte Flächen und Details können frei erfunden sein.

    Passende Tools und Modelle

    Text-zu-3D- und Bild-zu-3D-Dienste, 3D-Editoren und CAD-Systeme.

    Quellen und Leitlinien